SPD will Bushaltestellen in Mini-Wiesen verwandeln

Aktiv etwas gegen das Artensterben tun. SPD-Ratsfraktion schlägt vor, was simpel und effektiv zugleich sei: Die Cloppenburger Bushaltestellen sollen für Bienen, Hummeln und Co. begrünt werden.

 

Um aktiv etwas gegen das Artensterben zu tun schlägt die SPD-Ratsfraktion vor, die Cloppenburger Bushaltestellen für Bienen, Hummeln und Co. zu begrünen. Die Pflanzen hätten zudem einen positiven Nebeneffekt: Sie verbessern die Luftqualität.

Das Besondere an der Bepflanzung sei, dass vorrangig Sedum-Pflanzen eingesetzt werden sollen. Der Mauerpfeffer, wie die Pflanzengattung auch genannt wird, sei bei heimischen Bienen und Hummeln äußerst beliebt. „Wir können so auf einfache Weise, dem Insektensterben ein wenig entgegentreten“, erklärt der stv. Fraktionsvorsitzende Lothar Bothe.

Die Dächer der Bushaltestellen seien nicht so hoch wie viele andere Flachdächer. Durch  wenig Wind und gute Sonneneinstrahlung herschen beste Voraussetzungen, um den Insekten ein zusätzliches Nahrungsangebot zu ermöglichen. Die Pflanzen würden sich nach Angaben der SPD-Fraktion zudem ideal zur Dachbepflanzung eignen, da sie robust, winterhart und resistent seien. Und nicht nur das – sie haben einen weiteren positiven Effekt: Sie filtern Feinstaub aus der Luft und sind ein guter Regenwasserspeicher. „Daher müssen sie seltener gegossen werden und spenden an heißen Tagen etwas Abkühlung. Das ist eine Win-Win-Situation“, so Bothe. Ein entsprechender Antrag sei bei der Stadtverwaltung bereits eingereicht worden.