Sommerfest der SPD beginnt mit Radtour – Genossen besuchen den Ortsteil Staatsforsten

Es ist eine gute Tradition der Cloppenburger Genossen, das jährlich stattfindende Sommerfest mit einer Radtour zu beginnen. Diesmal besuchte eine Gruppe der SPD den Ortsteil Staatsforsten.

Die Genossen und Genossinnen mit Ortsvorsteher Wilhelm Luker (4. von links) vor dem Bunker in Staatsforsten. (Foto: Martina Hackmann)

Ortsvorsteher Wilhelm Luker empfing die Cloppenburger Parteigenossen und stellte seinen Ort vor. Ratsherr Franz-Josef Wilken, gebürtig aus Staatsforsten, konnte einiges aus der Geschichte des Ortes erzählen. Besondere Beachtung fand der noch erhaltene Bunker aus dem 2. Weltkrieg. Im Vorfeld der anstehende Ratssitzung, in der über den Erhalt der Anlage beraten werden soll, wurde in der SPD kontrovers über den Verbleib des Bunkers diskutiert. Der Ortsvorsteher merkte an, dass die Ortsgemeinschaft den Bunker entfernen möchte und eine eventuelle Pflege auch nicht  für gesichert hält. Ratsherr Wilken sprach sich entgegen für den Erhalt des Bunkers aus. „Dieser Bunker gehört zur Geschichte von Staatsforsten und muss als Mahnmal erhalten bleiben“ forderte Wilken. Die Diskussion um den Bunker ist durch die Erschließung von neuen Bauplätzen im Ortsteil nötig geworden. Der Besuch des Cloppenburger Ortsteiles Staatsforsten wurde von allen Teilnehmern positiv bewertet. „Deshalb werden wir als SPD-Ortsverein zukünftig noch intensiver den Kontakt zu den Ortsteilen suchen, nicht nur zu Beginn unseres Sommerfestes“, stellte der Vorsitzende Hans-Jürgen Hoffmann in Aussicht.