Willkommenskultur für die Stadt entwickeln

Anlässlich eines Besuches des Caritas- Sozialwerkes informierte sich die Cloppenburger SPD über die Situation der Flüchtlinge in der Stadt

Ludwig Wiggerthale, Migrationsberater der Einrichtung, gab umfassende Einblicke in die Flüchtlingsarbeit der Caritas. Zurzeit seien 30 Flüchtlinge in zwei Wohnheimen untergebracht und etwa 48 Personen in Wohnungen. Für 2015 rechnet man kreisweit mit zusätzlichen 500 Flüchtlingen.  Circa 50 Prozent sind unter 18 Jahre. Gerade deshalb sei es der Caritas besonders wichtig, dass eine ausreichende sozialpädagogische Betreuung vorgehalten werde, so Wiggerthale. Er verwies zusätzlich auf die Migrationsberatungsstellen der anderen Verbände.

„Die Integration ist zusätzlich auch eine gesellschaftliche Aufgabe “ stellte Rolf Bornemann, Ratsmitglied, fest und verwies auf die Verantwortung und die Bereitschaft der Vereine. Unsere Stadt brauche eine Willkommenskultur für diese Menschen und die SPD lasse sich da in die Pflicht nehmen, ergänzte Hans-Jürgen Hoffmann, Ortsvereinsvorsitzender der SPD. Die Sozialdemokraten werden für ihre Partei ein nachhaltiges Konzept entwickeln, die eine solche Willkommenskultur in der Stadt unterstützt und fördert. „Dieses werden wir in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit den Wohlfahrtsverbänden der Stadt Cloppenburg gestalten“, erläutert der Fraktionsvorsitzende Adem Ortac.