SPD fordert Mindestlohn am Tag der Arbeit

Arbeit als Produkt lässt sich auf dem heutigen Markt immer schlechter verkaufen. Der 1. Mai ist der Tag der Arbeit. Das betrifft alle Bereiche der Beschäftigung. An keinem anderen Tag wird deutlicher, wie sehr die Gewerkschaften in Konkurrenz zu freien Marktwirtschaft stehen. Die Konkurrenz zwischen Arbeit und Marktwirtschaft hat sich im Laufe der Jahrhunderte von verschiedensten Seiten gezeigt. Mal konnte die eine, mal die andere Seite punkten. Traditionell steht die SPD der Arbeiterbewegung und den Arbeitsinteressen sehr nahe. Nicht umsonst wird der SPD nachgesagt, sie repräsentiere die Partei der Arbeiterinnen und Arbeiter.

Heute allerdings hat es den Anschein, die Arbeit -vertreten durch die Arbeiter, Arbeitnehmer und Bediensteten- sei die Verliererin/der Verlierer überhaupt. Die Forderung nach Mindestlöhnen z.B. lässt sich nur schwer umsetzen. Die Gewerkschaften schwächeln, der freie Markt wird immer stärker, so die bittere Erfahrung vieler Menschen, besonders der Billiglöhner, der Leiharbeiter und der Arbeitslosen.

Eine Einschätzung zum 1. Mai 2011 von

Dr. Hermann Bergmann

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